Christian Haß
Coaching | Healing | Teaching

Meditation lernen - Wie geht meditieren

Was du übers meditieren wissen musst wenn du Meditation lernen willst
Christian
10.08.2019 Christian

Für viele Menschen hat sich die Meditation bereits als wohltuende, heilsame und vor Allem persönliche spirituelle Erfahrung bewährt. Doch was genau ist eigentlich Meditation und wie funktioniert sie? Bin ich zur Meditation geeignet? Was benötige ich dafür? Wozu dient sie? Dies sind häufig gestellte Fragen, auf die ich dir jetzt Antworten in diesem Artikel geben möchte.

Was ist Meditation

Hinter dem Begriff Meditation (lat. Meditatio – nachdenken, nachsinnen, überlegen), verbirgt sich eine uralte spirituelle Praxis zur Beruhigung des Geistes, die in Form von Achtsamkeits- und Konzentrationsübungen, sowie jederzeit alleine als auch in Gruppen durchgeführt werden kann. All unsere Wahrnehmungen, alles was wir sehen, fühlen, riechen, schmecken oder hören, alle Informationen, ganz gleich wie wir sie bewerten, füllen in jeder Sekunde unseres Lebens unseren Geist mit Gedanken.

Auf die wir bewusst, viel öfter jedoch unbewusst emotional reagieren. Unser Geist schläft nie. Er ist IMMER aktiv. Nicht nur verfügt er über ein enormes Fassungsvermögen, unser Geist ist gleichzeitig der mächtigste, wichtigste und gleichzeitig EINZIGE Mechanismus unseres Lebens. Er ist grenzenlos und unsterblich.

Wie wir auf die Dinge blicken, ganz egal worum es sich handelt, wie wir über sie denken, wie wir urteilen und bewerten, wie wir uns selbst wahrnehmen, wie wir andere wahrnehmen, jedes Gefühl, jeder Gedanke – Alles Stoff in unserem Geist, von unserem Geist, für unseren Geist. Nichts davon geht jemals verloren. Von ihm geht alles aus. Er ist die Ursache von Allem.

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Zum Meditieren besorge die die passende Meditationsmatte

Das Ziel von Meditation ist es, den eigenen Geist zur Ruhe zu bringen und aus dem unaufhaltsamen Gedankenstrom, dem wir uns pausenlos ausgesetzt sehen, auszusteigen und somit die geistige Erholung zu fördern und schließlich zu unserer wahren inneren Quelle, fernab aller Gedanken zu gelangen. Jesus in ein Kurs in Wundern beschreibt es so:

Wunder entstehen in einem wunderbaren Geisteszustand oder einem Zustand der Bereitschaft für Wunder. EKiW

Meditation ist dir dabei behilflich einen Geisteszustand zu erreichen, der nicht nur dein Leben verändern kann. Ein wunderbarer Zustand des Geistes führt zu so viel mehr, aber das gibt es in späteren Artikeln zu lesen und für jetzt hier am Thema vorbei.

Was brauche ich zur Meditation - Welches Zubehör ist sinnvoll

Zur reinen Meditation / zum meditieren lernen braucht Du nur dich selbst. Deine Zeit und Aufmerksamkeit, lockere Kleidung und einen Ort wo Du abschalten kannst. Das wäre vom Prinzip alles. Allerdings gibt es Menschen, die Aufgrund ihres Körperbau oder gesundheitlichen Problemen nicht gut sitzen können. Dann wäre es ratsam sich Hilfsmittel zur Meditation zu besorgen, die deinen Körper unterstützen um damit längeres meditieren möglich machen. Zu empfehlen sind Meditationskissen und ein Zabuton / die Medtitationsmatte oder für sicheren Halt die stabile Meditationsbank. Für alle die aus gesundheitlichen Gründen nicht sitzen können würde ich dir eine Yogamatte empfehlen, auf der Du auch liegen kannst.

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Weiteres Zubehör zum Meditieren

Um besser in Entspannung zu kommen ist für viele das richtige Ambiente wichtig. Ich muss zugeben, manchmal brauche ich auch ein Räucherstäbchen um den Raum in einen anderen Duft zu hüllen und nutze entspannende Musik oder geführte Meditationen mit Engeln. Viele räuchern Harze um über die Düfte leichter entspannen zu können. Um runterzufahren sind Klangschalen bestens geeignet. Auch helfen Duftkerzen oder Kerzen im Allgemeinen, sie sorgen für eine ruhigere Stimmung im Außen und in deinem Inneren.

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Meditation – Du kannst auf zwei Arten meditieren

Das Meditieren lernen ist nicht so schwer, eine Anleitung dazu findest Du weiter unten. Die zwei Arten wie Du Meditation üben kannst, kommt entweder aus Dir selbst oder du lässt Dich führen. Das können geführte Meditation sein, die du dir auf CD, MP3, in Podcasts oder Youtube Videos anhören kannst. Genauso gut kannst du auf einem Meditationsabend in eine Meditation geleitet werden. Wenn Du sehr viel um die Ohren hast, kann ich dir aus eigener Erfahrung mit guten Gewissen, geführte Meditationen ans Herz legen. Sie machen den Einstieg zum meditieren einfacher.

Fange nicht mit dem meditieren an weil Du muss!

Jeder kann wenn er will, überall Meditation üben. Auf Reisen im Zug oder Flugzeug, am Strand oder auf einer grünen Wiese. Du musst Dich nur hinsetzen und loslegen. Die meisten Menschen fangen mit dem meditieren an, weil sie Probleme haben und loslassen wollen oder einfach um Stress abzubauen. Es ist besser wenn Du dich von Innen heraus dazu entschließt, statt zu denken, ich meditiere mal eben um mich von meinen alltäglichen Belastungen zu lösen. Das ist kein guter Ansatz, mit dem Du dir einen langfristigen Gefallen tust. Schaffe Dir erst einen Raum, einen Raum indem Du es schaffst, dir selbst Gutes zu tun. Beruhige deinen Geist. Erzwinge nichts, sonst wird es nicht funktionieren. Meditieren bedeutet jegliche Kontrolle loslassen zu können.

Meditation lernen – Meine persönliche Anleitung

Ich meditiere am liebsten wenn ich liege, allerdings ist dann die Gefahr sehr hoch, dabei einzuschlafen. Darum wähle, womit Du am besten umgehen kannst.

1. Dein Platz zum meditieren

Du kannst überall dich in Meditation üben. Am Meer, im Park oder in den heimischen vier Wänden. Meditiere in dem Raum wo du dich am wohlsten fühlst oder richte dir einen Raum entsprechend ein.

2. Lasse es im Außen still werden

Stelle dein Telefon / Smartphone ab, deinen Fernseher und Radio und schicke deine Kinder raus zum spielen, wenn sie schon groß genug sind. Versuche alles abzustellen, was Dich aus der Meditation bringen könnte.

3. Sitzen oder liegen, entscheide dich

Hast Du schon geeignetes Zubehör wie oben beschrieben dann lasse es jetzt zum Einsatz kommen. Ansonsten reicht erst einmal eine Decke damit es dir am Boden nicht kalt wird wenn du lieber sitzen willst, statt liegen. Achte auf eine gerade Haltung, damit die Energie beim meditieren in den Fluss kommen kann.

4. Atme

Nehme tiefe Atemzüge, wobei Du beim einatmen frische, klare Energie herein holst und mit jedem ausatmen, die alte / schwere Energie des Tages in Form von Stress, Wut oder was auch immer deinen Tag bewegt hat, gehen lässt.

Als Alternative zum Atmen kannst du auch einen Berg hoch wandern. Je höher du kommst, umso mehr lässt du alles hinter dir.

5. Die Meditation

Gehe in eine Beobachter Stellung und lege deine ganze Aufmerksamkeit auf deinem Atmen. Beobachte was passiert ohne darauf einzusteigen. Falls es doch passiert, beginne von vorne. Kein Meister ist vom Himmel gefallen. Alle brauchen Übung und mit Erwartungen schadest du dir mehr als es hilfreich ist.

Wenn du deinen Berg hinauf gewandert bist, setze dich hin und beobachte die Stille und die Weite und lasse die Aufmerksamkeit bei deinem Atem. Der Erfolg kommt mit der Zeit.

6. Lasse dir Zeit nach der Meditation

Wenn Du fertig bist mit meditieren, lasse dir Zeit und komme langsam zurück. Gebe dir Zeit, deine gemachten Eindrücke zu verarbeiten und wechsel nicht gleich wieder ins Tagesbewusstsein über.

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. In der Regel ist es so, dass die Gedanken sehr schnell wieder einsetzen. Beginne dann einfach wieder von vorne. Meine Meditationen gehen manchmal auch nur 30 Sekunden. Danach bin ich einfach so erfüllt, dass noch mehr einfach nicht nötig ist. Ich kann dir keine gute Länge nennen, da es bei mir schwer schwankt und ich auch nicht der Typ bin, der den ganzen Tag meditiert. Ich denke wenn Du kein Buddhist bist und lange meditieren lernen willst, wird sich das optimale für dich mit der Zeit einfach von selbst einstellen.

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