Meditation Guide - Meditieren lernen

Meditation wird in vielen verschiedenen Bereichen heute eingesetzt, zu Therapiezwecken, Coachings, bei der Arbeit mit Energien  (Reiki oder ähnlichem) und natürlich auch privat. Sie hilft Dir wieder ein Stück weit bei Dir selbst anzukommen. Stress loszulassen und dem Chaos im Kopf entgegen zu wirken. Anfänger merken schnell wovon Fortgeschrittene bereits profitieren. Sie ist wohltuend, heilsam und beschert einem von Zeit zu Zeit spirituelle Erfahrungen. Doch was genau ist eigentlich Meditation und wie funktioniert sie? Was benötige ich dafür? Im Meditations Guide erfährst Du alles was Du wissen musst, inklusive einer Anleitung zum meditieren lernen...

Was ist Meditation

Hinter dem Begriff Meditation (lat. Meditatio – nachdenken, nachsinnen, überlegen), verbirgt sich eine uralte spirituelle Praxis zur Beruhigung des Geistes, die in Form von Achtsamkeits- und Konzentrationsübungen, sowie jederzeit alleine als auch in Gruppen durchgeführt werden kann. All unsere Wahrnehmungen, alles was wir sehen, fühlen, riechen, schmecken oder hören, alle Informationen, ganz gleich wie wir sie bewerten, füllen in jeder Sekunde unseres Lebens unseren Geist mit Gedanken.

Auf die wir bewusst, viel öfter jedoch unbewusst emotional reagieren. Unser Geist schläft nie. Er ist IMMER aktiv. Nicht nur verfügt er über ein enormes Fassungsvermögen, unser Geist ist gleichzeitig der mächtigste, wichtigste und gleichzeitig EINZIGE Mechanismus unseres Lebens. Er ist grenzenlos und unsterblich.

Die richtigen Hilfsmittel zum meditieren nutzen für tiefe Entspannung

Wie wir auf die Dinge blicken, ganz egal worum es sich handelt, wie wir über sie denken, wie wir urteilen und bewerten, wie wir uns selbst wahrnehmen, wie wir andere wahrnehmen, jedes Gefühl, jeder Gedanke – Alles Stoff in unserem Geist, von unserem Geist, für unseren Geist. Nichts davon geht jemals verloren. Von ihm geht alles aus. Er ist die Ursache von Allem.

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Deine Entspannung finden & fördern

Um besser in Entspannung zu kommen ist für viele das richtige Ambiente und der Ort wichtig. Ich muss zugeben, manchmal brauche ich auch ein Räucherstäbchen um den Raum in einen anderen Duft zu hüllen und nutze entspannende Musik. Viele nutzen zum meditieren auch ätherische Öle (mehr zu Aromaölen nach der Anleitung) oder räuchern Harze um über die Düfte leichter entspannen zu können. Auch helfen Duftkerzen oder Kerzen im allgemeinen für eine ruhigere Stimmung im Außen und in deinem Inneren zu sorgen.

Die geistige innere Balance finden und ausweiten

Meditation lernen – Meine persönliche Anleitung

Ich meditiere am liebsten wenn ich liege, allerdings ist dann die Gefahr sehr hoch, dabei einzuschlafen. Darum wähle, womit Du am besten umgehen kannst.

1. Dein Platz zum meditieren

Du kannst überall dich in Meditation üben. Am Meer, im Park oder in den heimischen vier Wänden. Meditiere in dem Raum wo du dich am wohlsten fühlst oder richte dir einen Raum entsprechend ein.

2. Lasse es im Außen still werden

Stelle dein Telefon / Smartphone ab, deinen Fernseher und Radio und schicke deine Kinder raus zum spielen, wenn sie schon groß genug sind. Versuche alles abzustellen, was Dich aus der Meditation bringen könnte.

3. Sitzen oder liegen, entscheide dich

Hast Du schon geeignetes Zubehör wie oben beschrieben dann lasse es jetzt zum Einsatz kommen. Ansonsten reicht erst einmal eine Decke damit es dir am Boden nicht kalt wird wenn du lieber sitzen willst, statt liegen. Achte auf eine gerade Haltung, damit die Energie beim meditieren in den Fluss kommen kann.

4. Atme

Nehme tiefe Atemzüge, wobei Du beim einatmen frische, klare Energie herein holst und mit jedem ausatmen, die alte / schwere Energie des Tages in Form von Stress, Wut oder was auch immer deinen Tag bewegt hat, gehen lässt.

Als Alternative zum Atmen kannst du auch einen Berg hoch wandern. Je höher du kommst, umso mehr lässt du alles hinter dir.

5. Die Meditation

Gehe in eine Beobachter Stellung und lege deine ganze Aufmerksamkeit auf deinem Atmen. Beobachte was passiert ohne darauf einzusteigen. Falls es doch passiert, beginne von vorne. Kein Meister ist vom Himmel gefallen. Alle brauchen Übung und mit Erwartungen schadest du dir mehr als es hilfreich ist.

Wenn du deinen Berg hinauf gewandert bist, setze dich hin und beobachte die Stille und die Weite und lasse die Aufmerksamkeit bei deinem Atem. Der Erfolg kommt mit der Zeit.

6. Lasse dir Zeit nach dem meditieren

Wenn Du fertig bist mit meditieren, lasse dir Zeit und komme langsam zurück. Gebe dir Zeit, deine gemachten Eindrücke zu verarbeiten und wechsel nicht gleich wieder ins Tagesbewusstsein über.

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. In der Regel ist es so, dass die Gedanken sehr schnell wieder einsetzen. Beginne dann einfach wieder von vorne. Meine Meditationen gehen manchmal auch nur 30 Sekunden. Danach bin ich einfach so erfüllt, dass noch mehr einfach nicht nötig ist. Ich kann dir keine gute Länge nennen, da es bei mir schwer schwankt und ich auch nicht der Typ bin, der den ganzen Tag meditiert. Ich denke wenn Du kein Buddhist bist und lange meditieren lernen willst, wird sich das optimale für dich mit der Zeit einfach von selbst einstellen.

Entspannung und Gelassenheit finden

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