Vertrauen, die Basis für ein gutes Leben

Vertrauen in Dich und Andere gewinnen

Optimismus und Glaube sind wichtige Bestandteile des Lebens. Hier in diesem Artikel, möchte Dir das Vertrauen näher erläutern. Es ist die Basis von ganz vielen positiven Eigenschaften, die sonst so einfach nicht möglich wären. Ich möchte aufzeigen, welch wichtigen Wert unser Zutrauen im Leben überhaupt hat.

Vertrauen ist der Baustein für die schönen Dinge im Leben.

Uns selbst und Anderen nichts zutrauen, zu können blockiert unser ganzes Leben. Es ist dann ein Leben voller Zweifel, Ungeduld, Angst und es führt zum Beispiel auch zu Depressionen. Wenn wir Entscheidungen zu treffen haben, wird es ohne Zutrauen fast unmöglich überhaupt welche zu treffen, da man alles in Zweifel zieht und so quasi in eine Endlosspirale gezogen wird. Somit bringen wir uns selbst durcheinander. Wir springen ständig zwischen Möglichkeit A und B hin und her.

Man kann es vielleicht besser beschreiben, wie ein kleines Kind, dass im Spielzeugladen steht und sich nicht zwischen einem blauen und roten Auto entscheiden kann. Es hat Angst die falsche Entscheidung zu treffen. Wenn es eine Entscheidung trifft, fragt es sich später dann, ob es die richtige  Entscheidung war. Menschen die sich selbst nichts zutrauen leben in Angst, ob bewusst oder unbewusst. Allerdings denke ich, man versteht worauf ich hinaus will. Menschen die sich nichts zutrauen, sehen in vielem nur das Schlechte, sie sind immer misstrauisch weil sie glauben die ganze Welt möchte Ihnen etwas antun.

Dabei ist es total egal, ob es sich um Partnerschaften handelt, im Berufs- oder Geschäftsleben ist, auf Freundschaftsebene oder mit Menschen, die wir gar nicht kennen. Ohne den Glauben an sich selbst, ist man die ganze Zeit auf der Hut vor allem möglichen. Dabei sehen sie gar nicht, was sie alles aufgeben, wenn misstrauisch sind. Die ganze Lebensqualität verloren, man nimmt sich quasi selbst die Freude am Leben. Menschen die das Misstrauen gewählt haben sind sich der Verantwortung nicht bewusst, die sie für ihr eigenes Leben haben. Doch kommen wir jetzt zu den positiven Eigenschaften, die ohne Vertrauen gar nicht möglich sind.

Diese Tugenden sind ohne Vertrauen nicht möglich sind

Viele verschiedene Tugenden wie Freude, Geduld, Glaube oder Offenheit sind ohne das man sich selbst oder Anderen etwas zutraut gar nicht möglich. Einige davon werde ich hier jetzt noch näher beschreiben.

Die Ehrlichkeit

Ehrlichkeit basiert auf Glauben, weil diejenigen die nicht Vertrauen, Angst haben. Die Angst bringt uns dazu, uns selber und anderen etwas vorzumachen, was man zum Beispiel gar nicht ist. Wenn man Angst hat, wird man bestimmte Bereiche im Leben schützen oder man versucht Geheimnisse zu bewahren, von denen man denkt, Andere könnten sie benutzen um einen selbst „doof dastehen“ zu lassen. Jemand der vertraut ist mit sich nicht in Konflikt. Seine Gedanken, Worte und Taten widersprechen sich nicht. Zu Lügen würde bedeuten, sich und Andere zu bestrafen. Eine Lüge ist nichts weiter als eine Täuschung. Sie führt immer zu Streit. Ehrlichkeit hat immer Frieden zur Folge, weil, jemand der ehrlich ist, mit nichts und niemanden in Konflikt sein kann. Wer mit sich und Anderen nicht in Konflikt ist, der ist auch ohne Zweifel.

Die Freude

Freude und Glück sind ohne Vertrauen nicht möglich. Das liegt ganz einfach daran, wenn alles in Zweifel gezogen wird, sind wir unseren Ängsten näher als wir glauben. Denn jeder Zweifel sagt ganz eindeutig, dass man Angst hat, etwas falsch zu machen oder falsche Entscheidung zu treffen. Das nimmt einem total viel Lebensenergie und somit die Freude. Das tolle ist aber, egal was wir für eine Entscheidung treffen, wir können uns doch immer wieder neu entscheiden. Und das solange, bis es für uns stimmig ist. Niemand ist gezwungen alte Entscheidungen beizubehalten oder? Jeder hat diese Macht dazu, auch du!

Die Geduld

Ohne Vertrauen gibt es keine Geduld. Das Ende einer Sache, eines Wunsches oder sonstigen ist immer gewiss. Die Geduldigen nehmen sich die Zeit zu warten, auch wenn sie den Zeitraum nicht kennen wann das gewünschte Ergebnis eintrifft. Sie sind über jeden Zweifel erhaben, denn Zweifel zu haben, setzt Angst voraus. Geduld erlaubt es einem ohne seine Ängstlichkeit zu warten.

Der Glaube

An etwas zu glauben ist ohne Vertrauen wahrlich schwierig. Ob es an Gott ist, seinen Beruf/seine Berufung oder sonstigen Dingen. Auch hier spielt Angst eine große Rolle. Nicht zu Glauben zeigt, dass wir mit uns in Konflikt sind. Unglaube rührt von einem schlechten sich SELBST-BEWUSST-SEIN her. Ein niedriges Selbstwertgefühl ist auch nur eine Folge dessen, wenn man nicht an sich glaubt.

Die Offenheit

Vertrauen lässt uns offen sein, sie braucht keinerlei Mauern um zu schützen. Geistige Offenheit zeigt uns auch, dass wir jederzeit offen sind für Veränderungen, Situationen zu überdenken oder neue Ideen annehmen, um daraus zu lernen. Ohne Glauben ist es einfach unmöglich, weil die meisten eine noch größere Angst haben, über den Tellerrand zu schauen. Es macht ihnen Angst, weil sie nicht vorhersehen können, was auf sie zukommt. Deshalb bleiben die meisten lieber verschlossen, weil die Angst, die sie begleitet zu ihrer Gewohnheit geworden ist.

Die Sanftmütigkeit

Die Sanftmütigen haben Vertrauen, da sie keinerlei Sinn darin sehen, sich selber und andere in irgendeiner Form anzugreifen. Der Glaube macht es möglich, dass du die ganze Zeit in dir ruhst. Das macht Zweifel und jede Art von Konflikt unmöglich. Nur diejenigen, die mit sich in Konflikt sind, greifen an. Sie haben in erster Linie Angst, und glauben, Ihnen würde etwas genommen werden.

Vertrauen und die Wehrlosigkeit

Wer an sich und Andere glaubt, braucht keine Mauern um sich zu schützen. Frage dich, vor was musst du dich schützen, vor Gott oder vor dich selbst? Wer braucht den Schutz, du oder dein Ego? Das Ego schützt sich nur sich selbst, nicht Dich. Es sind die dunklen Geheimnisse, die es zu schützen gilt. Was außerdem, würde sonst Schutz brauchen? Diejenigen, die Glauben, lassen ihre Abwehrmechanismen fallen, vielleicht nicht sofort, allerdings lernen sie schneller, wenn sie sehen, dass das, was sie schützen wollten, nur eine Illusion/ein böser Traum war. Das mehrt das Vertrauen. Mit jedem Aufgeben einer Abwehrfunktion, wird die Gefahr niedergelegt. Es entsteht Sicherheit und Frieden. Nur die angstvollen brauchen Schutz. Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, dass der beste Schutz der ist, sich nicht zu schützen. Ängstliche Gedanken ziehen unweigerlich das an, wovor man sich schützen möchte.

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